Therapie
Die Therapie von Skabies besteht meistens aus einer äußerlichen Behandlung durch Lotionen, Salben und Cremes. Diese werden in vorgeschriebener Weise benutzt und wirken bei korrekter Anwendung häufig schnell heilend. Zum einen sollen die Medikamente die Parasiten abtöten und zum anderen die auftretenden Symptome lindern.
Ein Beispiel für ein Medikament gegen Skabies ist eine Salbe mit dem Wirkstoff Permethrin, welcher ein Insektizid ist, das – im Gegensatz zu früher angewendeten Wirkstoffen – wenig toxisch auf den Menschen wirkt und oft schon nach der ersten Anwendung zum Tod der Milben führt.
Ein anderer, in speziellen Emulsionen enthaltender Wirkstoff ist das Benzylbenzoat. Die Emulsion wird nach Reinigung des Körpers an drei Tagen benutzt und am vierten Tag sollte ein Vollbad genommen werden. Eine gewisse Wirkung wird auch dem Teebaumöl zugeschrieben und es kann als pflanzliche Alternative eingesetzt werden.
Es ist nicht nur dringend anzuraten, auch die sich im Umfeld des Betroffenen befindenden Personen – nach Absprache mit einem Arzt – mitzubehandeln, sondern auch Gegenstände, mit denen der Betroffene in Berührung kommt, in regelmäßigen Abständen zu desinfizieren. Auch Kleidung und Bettwäsche sollten entsprechend gewaschen werden, sodass weitere Parasitenübertragungen verhindert werden können.
Da die Haut durch die Therapie und die Erkrankung selbst stark ausgetrocknet wird, empfiehlt sich nach der Heilung eine Nachbehandlung mit entsprechenden Pflegeprodukten und -maßnahmen.
Bei der richtigen Therapie sind die Prognosen für eine Heilung von Krätze positiv. Wird Skabies nicht behandelt, kann sie auch chronisch verlaufen und durch die Kratzverletzungen zu anderen Erkrankungen, wie z. B. Bakterienbefall, Wundrose oder gar Blutvergiftungen führen. In solchen Fällen wird mit Antibiotika behandelt. Es ist nicht möglich, dass Skabies von selbst heilt.
sz
Weitere Artikel im Bereich Therapie:
Therapie
Der Startartikel in diesem Bereich gibt Ihnen einen allgemeinen Überblick über die Behandlung bei Skabies und deren Prophylaxe.